Die 10 besten Lernstrategien für ihr Kind – Teil 1 Wiederholen

Mit guten Lernstrategien sitzen die Vokabeln oder das Gedicht doppelt so schnell. Komplizierte Abläufe und Zusammenhänge lassen sich viel einfacher verinnerlichen und das Gelernte wird gefestigt. Dabei ist je nach Lerntyp und Aufgabe eine andere Lernstrategie oder auch ein Mix aus verschiedenen Methoden sinnvoll.

Grundsätzlich unterscheidet man in drei Typen bei Lernstrategien:

Wiederholen: So lernt man schnell und einfach auswendig

Beim Wiederholen geht es darum, Inhalte wie Gedichte oder Vokabeln dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu verankern. Außerdem ist das Wiederholen hervorragend geeignet, für den ersten Wissenserwerb, also immer dann, wenn sich ein Thema neu erschlossen werden soll. So klappt das besonders gut:

  • Lernkarten: wunderbar geeignet um Vokabeln, Fachbegriffe oder Daten auswendig zu lernen. Auf der einen Seite steht die Frage oder das deutsche Wort, auf der anderen die Lösung oder die Vokabel. Bei Vokabeln ist das 5-Stufen-Prinzip ein erfolgreicher Ansatz. Jede Karte, die der Schüler wusste, wandert eine Stufe weiter, bis zur fünften Stufe. Wird die Vokabel auf dem Weg dahin doch einmal vergessen, wandert sie zurück auf Stufe 1.
  • Lern-Memory: Aus Frage und Lösung werden Memory-Karten gebastelt. Das Kind lernt bereits beim Erstellen des Spiels und kann nach dem Lernen die Fragen in beide Richtungen beantworten.
  • Gedichte lernen in Etappen: Ein längeres Gedicht teilen sie vor dem Lernen in Etappen ein. Dieses werden so lange gelesen und frei wiederholt, bis der Abschnitt sitzt. Dann kommt die nächste Etappe dran. Sitzt auch diese, werden beide Etappen aneinandergefügt.
  • Merksätze: Wenn es darum geht, Begriffe nicht nur auswendig, sondern auch in der richtigen Reihenfolge zu lernen helfen Merksätze. Bekannt ist zum Beispiel: "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere Nachbarplaneten" für die Reihenfolge der Planeten.

Für wen ist das Wiederholen geeignet?

Wiederholen ist eine Methode, mit der praktisch jeder gut lernt. Manche Dinge, wie Gedichte, lassen sich auch gar nicht anders lernen. Wenn ihrem Kind Lernkarten zu langweilig sind, dann spielen Sie mit den Möglichkeiten. Lassen Sie Ihr Kind die Karten mit den Vokabeln, die besonders schlecht sitzen, in der ganzen Wohnung verteilen, zum Beispiel auf dem Badezimmerspiegel, an der Schranktür oder am Kühlschrank. So fällt der Blick automatisch immer wieder im Laufe des Tages darauf.

 

Hier geht es zu Teil 2: Lernstrategien zum Organisieren

 

 

 


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