Die kindliche Entwicklung des Gehirns – Teil 1 das frühkindliche Gehirn

Kein anderes Organ unseres Körpers ist derart komplex, wie das menschliche Gehirn. Hier laufen die Signale des Körpers zusammen werden verarbeitet und für künftiges Verhalten oder Körperreaktionen verwendet. Wie sich das kindliche Gehirn entwickelt, können Sie hier nachlesen.

Wichtige Stufen der kindlichen Gehirnentwicklung

  • Mit etwa ein bis zwei Jahren verstärkt sich die Verbindung der beiden Gehirnhälften. Der dadurch mögliche Informationsaustausch verbessert die Sprachentwicklung und Motorik.
  • Mit vier Jahren ist hier noch einmal ein Sprung zu sehen. Die Kommunikation zwischen analytischer und intuitiver Seite nimmt zu. Schein und Wirklichkeit können zunehmend unterschieden werden, das Kind lernt was eine Lüge ist aber auch, dass nicht jeder Mensch das gleiche denkt und empfindet. Die Empathie nimmt zu.
  • Ab etwa drei oder vier Jahren kann das Kind auch sein Gedächtnis vollständig nutzen. Alles vor diesem Zeitraum wird als infantile Amnesie bezeichnet, da es kaum Langzeiterinnerungen dazu gibt.
  • Ein weiteres Stadium der intellektuellen Reife erlangt das Kind mit etwa sechs Jahren. Jetzt reift der Stirnlappen heran und ermöglicht Logik, Strategie und Rechnen. Die Selbstbeherrschung nimmt zu, das Handeln aus dem Affekt heraus tritt in den Hintergrund. Das Kind kann sich, in gewissen Grenzen, immer besser selbst emotional kontrollieren und angepasst Verhalten.

Mit dem richtigen Spielzeug die Gehirnentwicklung begleiten

Wenn Sie sich die Entwicklung des Gehirns ansehen, stellen Sie schnell fest: Spielzeug erfüllt, je nach Lebensalter, unterschiedliche Aufgaben.

Ein Puzzle kann für Babys ein interessanter Gegenstand zum Tasten mit Mund und Händen darstellen. Für Kleinkinder ist das Puzzle mit seinen verschiedenen Farben und Formen interessant. Das Kindergartenkind schließlich hat Freunde am Lösen des Puzzles. 

Benutzen Sie Spielzeug also so, dass es zum aktuellen Entwicklungsstadium Ihres Kindes passt. Übrigens ist ihr Kind selbst dabei der beste Maßstab.

Lesen Sie in unserem zweiten Teil: Gehirnentwicklung von der Grundschule bis zum Teenager

 


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