Wie erfolgte die Erziehung der Jungen im alten Rom?

Erziehung in alten Römischen Zeiten

Als Kinderpsychologe habe ich mich immer für die Geschichte der Kinder- und Jugendpsychologie interessiert. Eines der faszinierenden Kapitel ist die Erziehung von Jungen im alten Rom. Die Römer legten großen Wert auf Bildung und die Erziehung ihrer Kinder. In diesem Blog möchte ich Ihnen einen Einblick in die Erziehungspraktiken der Römer geben und wie sie im Vergleich zu heutigen Erziehungsmethoden stehen.

Pädagogische Philosophie im alten Rom

Die römische Gesellschaft war von strikten Regeln und Hierarchien geprägt. Die Erziehung spiegelte diese Werte wider. Es gab einen klaren Fokus auf Disziplin, Bildung und militärische Stärke. Die Römer glaubten, dass es durch strenge Erziehung möglich war, Tugenden wie Mut, Tapferkeit und Loyalität zu entwickeln.

Erziehung durch den Vater

Die Erziehung war in erster Linie Aufgabe des Vaters. Es war üblich, dass die Väter ihre Söhne im Alter von sechs bis sieben Jahren von zu Hause fortbrachten, um sie bei Lehrern unterzubringen. Diese Lehrer waren für die Ausbildung in den klassischen Fächern wie Rhetorik, Grammatik und Philosophie verantwortlich. Zu Hause wurden die Jungen von ihren Vätern weiter in militärischen und praktischen Fähigkeiten unterwiesen.

Die Rolle der Mütter

Die Mütter hatten eine unterstützende Rolle in der Erziehung. Sie waren für die moralische und ethische Erziehung der Kinder zuständig und lehrten sie Tugenden wie Bescheidenheit und Milde.

Vergleich mit heutiger Erziehung

Während einige Aspekte der römischen Erziehung, wie die Wertschätzung von Bildung und Disziplin, auch heute noch relevant sind, gibt es auch deutliche Unterschiede. Heute legen wir einen größeren Fokus auf die individuelle Entfaltung des Kindes und darauf, sein Selbstbewusstsein zu stärken.
 


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