Kinder & Gehirnforschung

Kinder & Gehirnforschung

Wie fängt das Lernen an?

Wenn ein Kind auf die Welt kommt ist das Gehirn noch ziemlich unreif. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sich von den Milliarden von Neuronen (Nervenzellen) erst wenige Synapsen (Verbindungen zwischen Nervenzellen) gebildet, die für die ersten Schritte in dieser Lebensphase erforderlich sind. Alles Neue wird hinzugelernt. In den ersten Jahren werden für jeden Bereich des Gehirns massiv Synapsen aufgebaut, sodass ein riesiger Überschuss an Nervenzellen entsteht. Nur die Neuronen die genutzt werden bleiben, die ungenutzten werden abgebaut. Deshalb muss das Potenzial von Kindern in den ersten Jahren am besten unterstützt und entfaltet werden.

 

Unser Tipp: Das Potenzial eines kleinen Kindes wird zum Beispiel durch Musik lernen, Sprachen lernen, Mathematik lernen, Lesen lernen, das Spielen mit Holzspielzeug oder in der Natur mit anderen Kindern und vieles mehr entfaltet und trainiert.

 

Was brauchen Kinder am meisten um ausgezeichnet und schnell zu lernen?

Kleine Babys sind am Anfang auf die Hilfe von Erwachsenen angewiesen. Sie brauchen wärme, Essen, Pflege, Beschäftigung und Liebe. Sie brauchen ein gutes Beispiel das Ihnen hilft Ängste zu überwinden. Ein Baby lernt sich auf seine Eltern zu verlassen.

 

Unser Tipp: Überlegen Sie sich 20 Möglichkeiten, wie sich ihr Kind noch mehr geliebt fühlen könnte?

 

Wie lernen kleine Kinder?

Im Gehirn entspricht jede Wahrnehmung einem entsprechendem Bild oder Erregungsmuster. Das Kind versucht ein bestehendes Erregungsbild zu aktivieren, das zu dem Bild aus seiner Wahrnehmung passt. Sobald eine Übereinstimmung der Muster stattfindet, kann das Kind darauf mit der gewohnten Reaktion reagieren. Bei keiner Übereinstimmung passiert erstmal gar nichts. Das alte Erregungsmuster wird dann solange verändert, bis das neue Bild wieder hineinpasst. Dann hat das Kind etwas gelernt.

 

Unser Tipp: Lassen Sie Ihr Kind möglichst viele neue Eindrücke kennenlernen.

 

Was ist beim Lernen besonders wichtig?

Die Geschwindigkeit beim Lernen ist nicht entscheidend. Kinder müssen Ihre bisherigen Erfahrungen und Wissen in Beziehung setzen, um neue Eindrücke einordnen und nutzen zu können.  

 

Unser Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über den Tag, die Woche, die Erfahrung


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