Holzspielzeug fördert die neuronale Entwicklung von Kindern

Holzspielzeug fördert die neuronale Entwicklung von Kindern

Führt die Verwendung von Holzspielzeug zu einer nachhaltigen Entwicklung bei Kindern? Was wie eine gewagte These anmuten mag, ist eher ein zentraler Bestandteil einer pädagogisch wertvollen Erziehung. Erst einmal unterscheidet sich Spielzeug sehr voneinander. Es gibt zum Beispiel Spielzeug aus Kunststoff oder Holzspielzeug. Zwar fördern alle Spielzeuge allgemein die Gehirnentwicklung bei Kindern. Allerdings entscheidet die Qualität dessen über die letztliche Tiefe und Komplexität des Lernens.

Auf dem Markt der Kinderspielzeuge gibt es eine riesige Brandbreite an Möglichkeiten. Verschiedene Farben, Formen und Materialien machen die Wahl des kinderfreundlichsten und lernförderlichsten Spielzeugs auf den ersten Blick schwer. Vor allen Dingen hinterlässt die Qualität der Spielzeuge einen dauerhaften Eindruck im Gehirn von Kindern. Trotz vieler Spielzeuge im Kinderzimmer haben Kinder meist bestimmte Lieblingsspielzeuge. Sollte es sich beispielsweise dabei um eine Eisenbahn aus Holz handeln, ist dies förderlich für eine nachhaltige kognitive Entwicklung. Doch was stützt diese Annahme?

 

Neuronale Entwicklung

 

Nachhaltiges Lernen mit nachhaltigem Rohstoff: Holzspielzeug

Mit Hilfe von Spielzeug lernen Kinder das Lernen. Dessen Umgang bildet die Grundfertigkeiten der Fähigkeiten heraus, die im Kind mental verankert sind. Zu den Grundfertigkeiten von Kindern gehört das Rechnen, Lesen und Schreiben. Diese Qualifikationen erwerben diese sukzessive über viele Jahre hinweg. So findet der Lernprozess dieser Grundpfeiler nicht erst mit der Einschulung statt.

Wie funktioniert das Lernen? Infolge des Auseinandersetzens mit den Spielzeugen aus Holz bildet das Gehirn neue Verschaltungen im Denkorgan. Diese hochkomplexe Entwicklung von Neuronen im Gehirn hat einen bekannten Namen: Lernen. Das kindliche Gehirn besitzt eine enorm hohe Dichte an Neuronen. Bei Neuronen handelt es sich um Zellen, die elektrisch erregbar sind. Diese kommunizieren über chemische Signale. Folglich werden so Informationen weitergegeben oder angepasst. Die Nervenzellen gehören zu den elementarsten Bestandteilen des Nervensystems. Mit anderen Worten bringen Kinder die perfekte Voraussetzung mit, zu lernen. Dieses schier unglaubliche Potential kannst du als Elternteil gezielt ansprechen. Mit Holzspielzeug optimierst du den ohnehin schon stattfindenden Prozess des Lernens.

 

Vorteile von Spielzeug aus Holz im Kontext der Lernentwicklung

Holzspielzeug verbessert und erleichtert das Lernen. So bringt dessen Einsatz zahlreiche Vorteile mit. Es ist von einer gewissen Langlebigkeit geprägt. Denn die Stabilität des Naturstoffs bringt eine formfeste Beschaffenheit hervor. Trotzdem überzeugt es durch seine gestalterische Vielfalt. Die unterschiedlichen Formen ermöglichen eine facettenreiche Haptik. Auf Grundlage dessen lernt das Kind durch Berührungen automatisch. Die Ecken und Kanten wirken maßgeblich auf die Herausbildung neuer Neuronen im Hirn. Spielzeuge aus Holz können bei richtiger Verwendung, Pflege und Lagerung sogar an die nächste Generation weitergegen werden. Die Stabilität des Spielzeugs macht es zu einem kindgerechten Umgangsmittel. Schließlich bildet sich die Feinmotorik bei (Klein-)Kindern langsam aus. Viele Anläufe sind nötig, bis der Umgang „sitzt“. Ein Herunterfallen halten die Gegenstände aus Naturstoff problemlos stand. Die benötigte Krafteinwirkung, um das Spielzeug kaputt zu machen, ist sehr groß. Diese übersteigt in der Regel die mögliche Kraftproduktion durch Kinderhände oder -füße. Holz gilt zurecht als nachhaltiger Werkstoff. Es wirkt sich nicht negativ auf die CO2-Emissionen aus, da es klimaneutral ist. Durch die besondere Fertigung punktet Holzspielzeug auch in Sachen Sicherheit. Es ist meist in einem Stück gefertigt und so groß, dass Kinder diese nicht einfach verschlucken. Neben diesen offensichtlichen Vorzügen finden die Gegenstände in der Lernentwicklung hohe Akzeptanz.

Der große Unterschied zu vielen Spielzeugen liegt in der Schlichtheit. Während viele künstliche Spielzeugen auf den schnell verblassenden Wow-Effekt setzen, überzeugt Kinderspielzeug aus Holz durch seine Einfachheit. Dieses Merkmal ist kein Manko, sondern die große Stärke im Kontext der neuronalen Entwicklung. Denn schrille Sound- oder Lichteffekte lenken ab und stören die Konzentration aufs Wesentliche. Haptische Merkmale rücken in den Hintergrund. Ähnlich wie beim Medienkonsum geht es primär um eine passive Rezeption des Gesehenen.

Das Spielzeug aus Holz fordert und fördert die Kreativität. Denn das kindliche Gehirn muss den Gegenstand in seiner Wahrnehmung interpretieren. Durch die bewusste Zuweisung einer Bedeutung bilden sich neue Verschaltungen im Gehirn aus. Aus der leblosen, hölzernen Figur wird mit Kinderaugen der Protagonist einer eigenen Geschichte. Im Zusammenspiel mit anderen Holzspielzeugen konstruiert das Kind seine eigene Spielwelt. Das Eintauchen in diese Welt verbessert die Entspannung des Kindes. So vertieft es sich durch den spezifischen Gedankenprozess und kann im besten Falle einen Flow-Zustand erreichen. Hierbei handelt es sich um einen mentalen Zustand, der als optimales Gefühl zwischen Konzentration und Aufgehen in der Tätigkeit beschreibt. Solch ein Zustand ist sehr förderlich für das Lernen. Dieser lernfreundliche Effekt funktioniert bei Erwachsenen gleichermaßen. Vor allem wird das Spieleerlebnis von den Kindern positiv konnotiert. Das Konstruieren einer individuellen Spielewelt, die sich nur dem geistigen Auge des Kindes öffnet, bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Je nach Stand der kognitiven Fähigkeiten kann das Kind Erwachsene miteinbeziehen, wodurch es die eigene Vorstellung mit der Realität verknüpft. Zusätzlich trainiert das Kind sein Sprachvermögen.

Je nach Beschaffenheit der Holzspielzeuge schult das Spielen die feinmotorischen Fähigkeiten. Abhängig von der Gesamtmenge an Holzwaren lassen sich immer wieder neue Spielsituationen herrichten. Dieses Konzept ist wissenschaftlich hinreichend erforscht als funktionierendes Konzept der Pädagogik. Es ist auch unter dem Namen des freien Spiels bekannt. In dieser gestalterisch freien Spielesituation finden Kinder ihre Interessen und tragen einen großen Beitrag dazu bei, sich zu einem eigenständigen Individuum zu entwickeln. Je unterschiedlicher die Holzspielzeuge sind, desto facettenreicher ist der Lernprozess. Beim freien Lernen benötigen die Kinder zudem keine Aufsichtsperson bzw. eine Person, die das Spiel steuert. Aufmerksamkeit sollte bei Kleinteilen aus Holz an erster Stelle stehen.

Holzspielzeug für Kinder eignet sich wunderbar zur Verbesserung des logischen Denkens. In Kombination mit Zahlenfolgen oder Buchstaben erlernen die Kinder ein Grundverständnis für Größen oder Mengen. Bereits einfache Rechenoperationen fördern die Ausbildung von neuen Verschaltungen im Gehirn.

 

Langfristiger Effekt für das Lernen bei Kindern

Die neuronale Entwicklung von Kindern ist ein stetiger Prozess. Das kindliche Gehirn lernt ständig und wird durch die direkte Umgebung maßgeblich geformt. Diese Tatsache lässt sich gezielt zunutze machen. Durch die gezielte Auswahl des richtigen Spielzeugs optimierst du das Lernen deines Kindes. Das Interessante beim Spielen mit Holzspielzeug ist seine unterbewusste Wirkung. Das Lernen findet permanent statt. Als Elternteil ist es nicht leicht, die richtigen Spielzeuge auszuwählen. Mit unserem breit angelegten Sortiment an Lernspielzeugen aus Holz für Kinder zur Verbesserung der mathematischen Fähigkeiten tragen wir einen wichtigen Teil zur Kindesentwicklung bei.

 

Kinder lernen mit Natureich Abakus


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