Das kleine ABC der Holzarten

Holzspielzeug ist natürlich, nachhaltig und pädagogisch wertvoll. Allerdings gibt es Qualitätsunterschiede. Diese liegen oft an der verwendeten Holzsorte. Denn Holz ist nicht gleich Holz.

Welches Holz für welches Spielzeug?

In der Holzverarbeitung unterscheidet man zwischen Hartholz und Weichholz. Zum heimischen Hartholz zählen Eiche, Buche, Esche, Birnbaum, Kirschbaum und Nussbaum. Weichhölzer sind Fichte, Tanne, Lärche und Kiefer.

Je nachdem was man aus Holz herstellen will, eignet sich in manchen Fällen Hartholz, in anderen Weichholz besser.

Wann ist Hartholz die beste Wahl für Holzspielzeug

Alle Holzspielzeuge, die besonders robust sein müssen, sollten aus Harthölzern gefertigt werden. Das sind zum Beispiel Schaukelpferde, Fahrzeuge, Bausteine oder Brettspiele. Allerdings sind Harthölzer in der Regel schwerer als Weichhölzer. Das hat Vor- und Nachteile: Spielzeug lässt sich vom Kind schlechter herumtragen, ist aber auch sehr viel stabiler und standfester. Ein Schaukelpferd fällt beispielsweise nicht mehr so leicht um.

Welches Spielzeug wird aus Weichholz gefertigt?

Weichhölzer sind oftmals günstiger als Harthölzer. Daher denken viele, dass es ein Qualitätsmerkmal ist, das etwas aus Hartholz gefertigt wurde. 

Allerdings hat auch Weichholz durchaus seine Berechtigung bei der Spielzeugfertigung. Es lässt sich nämlich sehr gut im Möbelbau verarbeiten und ist deswegen hervorragend für Kindermöbel oder Spielmöbel, wie zum Beispiel  Kaufladen oder Kinderküche geeignet. Auch Rollenspielelemente wie Kassen, Staubsauger oder Tafeln werden meistens aus Weichholz gefertigt.

Für die besonderen Ansprüche: harte, leichte Hölzer

Das Holz der Walnuss und der Kirsche ist gut geeignet für alle Spielzeugeinsätze, bei denen es darum geht ein leichtes und trotzdem robustes Holz zu verwenden. Allerdings ist die Holzfarbe bei der Kirsche und der amerikanischen Walnuss rötlich dunkel. Ist helles leichtes Holz gewünscht, kann auch auf exotische Sorten wie Bambus zurückgegriffen werden. 

 


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